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Kultur- und Nachbarschaftszentrum

Warum machen wir Anwohner:innen Befragungen?
Jede Nachbarschaft besteht aus ganz unterschiedlichen Menschen. Diese kennen sich gut aus und wissen über ihr Umfeld Bescheid. Sie kennen die guten und schlechten Seiten, die Wünsche, Interessen und Anliegen ihrer Nachbarschaft.
Wir sammeln diese in unseren Befragungen. Oft gibt es Menschen, die das gleiche Thema bewegt. Diese möchten wir als Gruppe zusammen bringen und mit unseren Ressourcen und Wissen unterstützen. So können sie gemeinsam ihre Nachbarschaft gestalten.
Wir wollen aktiv sein. Wir wollen miteinander reden. Wir wollen unsere Nachbarschaft besser machen.

Die Anwohner:innen Befragung im Boxhagener Kiez 2022
Aktuell bereiten wir eine zweite Befragung vor, dieses Mal im Boxhagener Kiez. Diese soll mit dem Fest „Haase lädt ein“ am 10. September starten und Mitte Oktober mit einer Versammlung enden.
Zur Vorbereitung sind wir momentan fleißig dabei den Boxhagener Kiez zu erkunden, um zu entscheiden, wo wir am besten auf Anwohnende treffen und welcher Ort sich für die Versammlung zum Abschluss eignet.
Falls ihr Anregungen, Kritik oder Tipps habt, meldet euch bei uns.

Die Anwohner:innen Befragung im Rudolf- und Laskerkiez 2022
Vom 16. Mai bis zum 1. Juli hat das Team der RuDi Stadtteilarbeit, an unterschiedlichen Orten knapp 160 Anwohnerinnen und Anwohner, sowie einige Nutzer:innen im Rudolf- und im Laskerkiez befragt.
Geendet hat es mit einer Versammlung am 1. Juli, bei der die ersten Ergebnisse bereits von einer kleinen Gruppe diskutiert und weitergeplant wurden. Wenig überraschend waren die Themen rund um Miete, Bebauung und Verdrängung zusammen mit dem nachbarschaftlichen Leben im öffentlichen Raum, ganz vorne dabei. Die Schwerpunkte sind dabei allerdings unterschiedlich ausgefallen.
Ganz, ganz wichtig: Bei dieser Befragung geht es nicht um eine genaue, statistische Erhebung! Selbstverständlich können wir nun sagen wie viele Menschen uns das Thema „fehlende Begrünung“ genannt haben, aber für sich genommen ist diese Zahl nicht aussagekräftig. Deshalb werden wir bei der Präsentation der Ergebnisse keine Zahlen nennen. Denn nur weil sich das eine Gespräch um Begrünung gedreht hat, bedeutet das nicht, dass anderen Themen wie Verkehr oder Miete für diesen Menschen nicht relevant sind. Bei der Befragung geht es vor allem darum, die Nachbarschaft besser kennen zu lernen und Menschen mit gleichen Interessen zusammen zu bringen.
Die Ergebnisse könnt ihr auf den folgenden Bildern sehen. Im Treppenhaus des RuDi findet ihr ebenfalls eine Übersicht und könnt direkt Anmerkungen hinterlassen.

17 2022 07 01 Versammlung 02 w 20 2022 07 01 Versammlung 04 w
18 2022 07 01 Versammlung 03 w 19 2022 07 01 Versammlung 01 w

Was passiert nach der Befragung?
Natürlich muss jetzt nach der ersten Befragung auch etwas passieren.
Wir haben für unsere künftige Arbeit einen tollen Eindruck über Themenschwerpunkte im Rudolf- und Laskerkiez bekommen. Viel wichtiger noch: Wir haben viele Menschen getroffen die ein gemeinsames Interesse haben und sich dazu engagieren möchten. Diese bringen wir nun zusammen.
Eine der Gruppen richtet sich an Eltern, besonders alleinerziehende, die sich gegenseitig mit der Kinderbetreuung unterstützen möchten.
Ein besonderes Thema sind die obdachlosen Menschen im Kiez. Die unglaubliche Mehrheit der Menschen, mit denen wir gesprochen haben, möchte diese gerne unterstützen, weiß aber nicht genau wie man dies am besten anfängt. Deshalb werden wir ein paar Menschen, die sich gut damit auskennen einladen und zusammen vielleicht eine Art Kennenlernen oder Ähnliches organisieren. Der genaue Inhalt wird zusammen mit der Gruppe abgesprochen.
Gefragt sind auch kleine Events in der Nachbarschaft. Hier laden wir gerne schon mal ein zum VölkerVerständigungsball Turnier am 27. August und zum Tauschmarkt am 24. September auf dem RAW Gelände ein.
Mehr dazu findet ihr unter:

     https://www.rudizentrum.de/stadtteilarbeit/veranstaltungs-ankuendigung

Damit wir noch mehr organisieren können brauchen wir natürlich Ideen, was am besten passieren sollte, wann und vor allem ganz viele helfende Hände!
Auch das Thema Straßen und Verkehr ist sehr prominent. Dazu hat sich bereits ein KiezBlock namens „Ruhe am Rudi“ (wobei der Laskerkiez mit dazu gezählt wird), gegründet. Diese Gruppe folgt dem Konzept der KiezBlocks und erarbeitet gerade einen Plan zur Umgestaltung der Verkehrslage. Dieser wird dann zusammen mit Unterschriften aus der Nachbarschaft der BVV vorgelegt und dort hoffentlich verabschiedet. Der KiezBlock im Boxhagener Kiez hat dies bereits erreicht und beide arbeiten zusammen, um ein ganzheitliches Konzept zu entwickeln.
Etwas, dass fast alle beschäftigt sind der Rudolfplatz und die Laskerwiese, sowie allgemein die Begrünung im Kiez. Zum einen geht es um den Müll, der sich leider immer wieder ansammelt. Hier planen wir gemeinsame Aufräumaktionen, denn ein sauberer Platz bleibt auch länger sauber. Natürlich holen wir uns dafür auch ein wenig Unterstützung:
Um die Begrünung und die vielfältigen Möglichkeiten anzugehen, die wir trotz Teer und Beton tatsächlich haben, laden wir alle Anwohnenden ein und entscheiden gemeinsam, wo und wie wir starten.
Auf unserer Versammlung am 1. Juli hat sich noch ein weiteres Interessensgebiet aufgetan: Vermisst wird die Lagerfeuer- und Grillstelle vom alten Rudolfplatz. Mir wurde erzählt, dass man dort immer wieder spontan mit Nachbar*innen zusammen kam und ohne großen Aufwand mal draußen Essen konnte. Dementsprechend treffen wir uns nun im Anschluss der Sommerferien und gehen unsere Möglichkeiten durch, dies wieder zu erreichen.
Die häufigsten genannten Themen hatten alle mit der Wohnungsraumverdichtung, dem Bau der großen Bürogebäude und den steigenden Mietpreisen zu tun. Diese Themen können wir momentan mit unserer Stadtteilarbeit leider nicht bedienen. ABER: Es gibt mit diesem Thema bereits großartige Gruppen aus der Nachbarschaft: Die Initiative „Wem gehört der Lasker Kiez?“ und die Friedrichshainer Gruppe von „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ planen dazu regelmäßig neue Aktionen.

Für mehr Ideen und anderen Input sind wir immer offen. Wenn euch etwas einfällt, meldet euch einfach!

Stadtteilarbeit im RuDi Nachbarschaftszentrum,
Modersohnstr. 55, 10245 Berlin
Kontakt:

Josephine Tipke
Mobil: 0176- 97726534

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Instagram: rudi_nachbarschaftszentrum