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Kultur- und Nachbarschaftszentrum

Pressespiegel 2004

Das Jahr 2004

tazplan – 22.10.2004


Berliner Woche – 23.06.2004

„Wird der RuDi jetzt zur Reste-Rampe?“

Keine Verlängerung für ABM im Kiezladen

FRIEDRICHSHAIN. Noch Anfang des Jahres konnte sich das Nachbarschaftszentrum „RuDi“ im Stralauer Kiez über seine neuen Räume im ehemaligen Inspektorenhaus an der Modersohnstraße freuen. Nun ist fraglicher denn je, in welcher Form das Angebot dort in Zukunft erhalten werden kann.

Der Grund: Das Arbeitsamt lässt den Vertrag mit der ABM-Kraft Ende August auslaufen.
Ohnehin ist die Bundesagentur für Arbeit derzeit dabei, die Jobs im Bereich ABM (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme) und SAM (Strukturanpassungsmaßnahme) stark einzuschränken. „Meines Wissens waren es am Ende noch 20 Stellen, die beantragt werden konnten“, sagt RuDi-Leiter Eberhard Tauchert. „Davon wurden 18 oder 19 inzwischen bewilligt. Ein oder zwei nicht. Eine davon sind wir.“ Warum das so ist, kann sich Tauchert nicht erklären: „Wie es jetzt weiter gehen soll, kann ich nicht sagen. Zudem kann das Herunterfahren der RuDi-Kräfte an anderer Stelle teuer werden: Die Renovierung der neuen Räume im ehemaligen Inspektorenhaus wurde zu großen Teilen aus EU-Mitteln finanziert. Was passiert, wenn der RuDi nur noch als „Reste-Rampe“ existiert, mangels Personal aber kaum noch ein Angebot stattfinden kann? Fordert die EU dann das Geld zurück?“
Eberhard Tauchert will das verhindern. Er setzt weiter auf die ehrenamtlichen Mitarbeiter und hofft, dass sich bis zum Herbst eine erneute ABM-Förderung ergibt. Dafür will sich auch Sozial- und Gesundheitsstadträtin Kerstin Bauer (PDS) beim Arbeitsamt einsetzen.
Auch die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) sieht Handlungsbedarf, fand aber keinen Konsenz. Während die anderen Fraktionen das Bezirksamt auffordern zu überlegen, wie bis zum Jahresende Geld für Einrichtung aufgetrieben werden kann, forderte die PDS als Sofortmaßnahme das Umleiten von 10.000 bis 12.000 Euro aus nicht abgerufenen Mitteln für die Wohnungshilfe. Ein Antrag, der allerdings keine Mehrheit fand.
„Damit rückt eine Lösung in weiter Ferne mit schlechten Folgen für den Stralauer Kiez“, so die Replik der Genossen. (tf)


Plakat – Mai 2004


Plakat – September/Oktober 2004


Berliner Woche – 24.03.2004

Neues Domizil für RuDi

Einweihung des Inspektorenhauses

FRIEDRICHSHAIN. Wenn es immer so voll ist wie zur Eröffnung, dann sind die Räume schon bald wieder zu klein. Der ganze Kiez schien sich zur Eröffnung des renovierten Inspektorenhauses an der Modersohnstraße eingefunden zu haben.

Nach elfmonatiger Bauzeit sind im Erdgeschoss modernisierte Aufenthalts- und Arbeitsräume entstanden und damit das neue Domizil für das Nachbarschaftszentrum „RuDi“, das vom alten Standort am Rudolfplatz wenige Meter weiter gezogen ist.

Wofür RuDi bisher stand und in Zukunft weiter stehen will, wurde bereits bei der Einweihungsfeier deutlich: Denn statt zahlreicher Reden standen zunächst künstlerische Beiträge im Mittelpunkt: Das Harfenduo Alena Butt und Zaida Faber und Akkordeonist Valentin spielten, dazu gab es einen gekonnten Zungenbrecher-Reim von Maria Bansen oder Holm Gärtners gelesene Erinnerung an den Stralauer Fischzug. Alle Auftritte sollten dokumentieren, wie viel künstlerisches Leben sich im und um den Kiez befindet. All das soll nun eine noch bessere Anlaufstelle finden, die „Scharnierfunktion“, in der RuDi-Leiter Eberhard Tauchert seine Einrichtung sieht, noch weiter ausgebaut werden.

Rund 300.000 Euro hat die Renovierung gekostet – Mittel, die vor allem auch aus dem „Urban II-Topf“ der Europäischen Union gekommen sind. In einem zweiten Bauabschnitt sollen auch noch der erste Stock und das Dachgeschoss ausgebaut werden. Das wird noch einmal etwa dieselbe Summe kosten. Probleme gab es mit der Dachkonstruktion. „Wir haben festgestellt, dass die Fußfetten rund um die Mansarde völlig verfallen sind“, sagt Harald Wachowitz, Geschäftsführer des Bauträgers BBB. Diese Schäden an dem 100 Jahre alten Gebäude führten zu einer Verzögerung und auch zu Mehrkosten. Bis Ende April soll das Dach aber völlig dicht sein.

Hoffnung aus Sponsoren.
In die Freude über das neue Domizil mischt sich bei RuDi allerdings auch ein Wermutstropfen. Denn derzeit steht die Zukunft von vier bis sechs ABM-Stellen auf der Kippe. Ob die zumindest teilweise auch künftig gefördert werden, wird sich in diesen Tagen entscheiden. RuDi-Leiter Tauchert hofft für die Zukunft auch auf Hilfe von Sponsoren. Eine Idee, mit den neuen Räumen eine kleine Geldquelle zu erschließen, setzt das Nachbarschaftszentrum bereits um. Denn bis 1964 fungierte das einstige Inspektorenhaus auch als Standesamt. Paare, die einst hier geheiratet haben, können den Raum jetzt für Ehejubiläen mieten


Berliner Woche – 17.03.2004

Alles im RuDi

Kiezladen zog vergangene Woche ins Inspektorenhaus um

STRALAU. Wenn es immer so voll ist wie zur Eröffnung, dann sind die Räume schon bald wieder zu klein. Der ganze Kiez schien sich zur Eröffnung des renovierten Inspektorenhauses an der Modersohnstraße eingefunden zu haben.

Wozu Kino, Galerie und Lesesaal, wenn es in Stralau doch den Rudi gibt? Der Kiezladen bietet – ob Kunst, Beratung oder Kurse – von allem ein bisschen und hat sich damit seit zehn Jahren einen Namen gemacht. Nach über einjähriger Umbauphase feierte Rudi jetzt seine Neueröffnung im ehemaligen Inspektorenhaus in der Modersohnstraße 55.

„Vom Kiezladen zum Nachbarschaftszentrum“, unter dieses Motto könnte man die Entwicklung des neuen Rudi stellen. Das altbewährte Angebot des Kiezladens bleibt bestehen, wird sogar ergänzt.

Kurse für Schriftsteller

„Wir ermitteln den Bedarf in Stralau und nehmen bei großer Nachfrage die Kurse ins Angebot auf“, erklärt Eberhard Tauchert, der gemeinsam mit Ursel Chriske und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern den Rudi leitet. Hinzugekommen sind zum Beispiel Computerkurse und die Schreibwerkstatt für angehende Schriftsteller. Das Konzept kann in den großzügigeren Räumlichkeiten des neuen Standorts besser verwirklicht werden, weil verschiedene Kurse zur gleichen Zeit stattfinden können.

Trauung und Goldene Hochzeit – alles unter einem Dach

Ob unterhaltsam, kreativ oder weiterbildend, Rudi ist für alle da: Alle Altersgruppen kommen mit dem Rudi-Angebot auf ihre Kosten. Musikalische Früherziehung und Eltern-Kind-Selbsthilfegruppen gehören genauso zum Programm wie Yoga-Kurse und Rentenberatung. Wöchentliche Veranstaltungen wie Frauenfrühstück und Seniorennachmittage stehen unter wechselnden Themen wie zum Beispiel „Davidstern und Synagoge“ oder „Alltag der Berliner Polizei“. Das alte Inspektorenhaus ist Teil eines Ensembles. 1912 wurde es als Gemeindedoppelschule mit einem Lehrerwohnhaus und einem Haus für die Gasrevierinspektion eingeweiht. Nach dem zweiten Weltkrieg diente das Gebäude als Standesamt. Einige der Ehepaare, die sich in den heutigen Rudi-Räumen das Ja-Wort gaben, leben noch immer in der Nachbarschaft. „Im Oktober letzten Jahres haben wir schon die erste goldene Hochzeit hier gefeiert“, so Tauchert.

Seit 1998 standen die Räume leer. Mit dem Einzug des Nachbarschaftszentrums Rudi bekommt das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ein neues Gesicht und erfüllt sich wieder mit regem Leben. „Schon bei der Zwischen-Bilanz-Party vor einem Jahr freuten sich alle auf den Einzug“, sagt Tauchert.

Freundliche Räume

Gefördert durch Urban II, ABM-Vergaben und ehrenamtliches Engagement nahm das Rudi-Team den Umbau im Dezember 2002 in Angriff. Das Ergebnis: helle, freundliche Räume mit gemütlicher Athmosphäre. Finanzielle Unterstützung erfährt das Nachbarschaftszentrum durch den Bezirk sowie durch Investoren. „Wie die ABM-Unterstützung weitergeht, ist momentan leider noch ungewiss“, sagt Tauchert. Mit dem Umzug sei neuer Bedarf entstanden. Spenden und Gebrauchsgegenstände sind vor allem jetzt eine gern gesehene Hilfe im Rudi.

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